Zahn- und Weisheitszahnentfernung Operative Entfernung der Zähne oder Weisheitszähne

Ihre Hauszahnärztin oder Ihr Hauszahnarzt hat Ihnen zur operativen Entfernung von Zähnen oder der Weisheitszähne geraten. Gründe sind oft Platzmangel im Kiefer oder eine bereits bestehende Komplikation, wie zum Beispiel eine Entzündung oder die Zerstörung des Zahnes durch Karies. Aber auch das Verschieben von benachbarten Zähnen, die Gefahr der Beschädigung angrenzender Zähne oder die Bildung von Zysten mit Gefahr des Unterkieferbruches können Behandlungsgründe sein. Manchmal sind Probleme mit oder an den Weisheitszähnen auch Ursache oder Faktor bei einer Allgemeinerkrankung wie zum Beispiel Kopfschmerzen.

Wenn die Weisheitszähne durchbrechen, sich jedoch nicht in die Kauebene, meist wegen Platzmangels, einordnen, spricht man von teilretinierten Zähnen. Diese verursachen die Bildung von tiefen Taschen im Zahnfleisch, wo sich Bakterien sammeln und eine Entzündung, meist chronisch (leicht, dauerhaft, nicht schmerzhaft) hervorrufen. Diese kann zum Mundgeruch führen und manchmal die anderen gesunden Zähne angreifen, sodass eine generalisierte Zahnfleischentzündung verursacht wird.

Diese – oft schmerzfreien – ständigen Entzündungen (Infektionsherde) können schwerwiegende Folgeerkrankungen wie etwa Herz- Gelenk- oder Nierenentzündungen nach sich ziehen, welche erst nach vielen Jahren erkannt werden können. Ist der Körper geschwächt – etwa durch Erkältungskrankheiten, psychischen oder körperlichen Stress – dann besteht die Gefahr, dass die Abwehrmechanismen nicht optimal funktionieren. Dann kann es passieren, dass sich Krankheitserreger rasant vermehren und zur Bildung von Eiter führen. Um solche Komplikationen zu vermeiden, ist die Entfernung der Weisheitszähne notwendig.

Wie werden die Weisheitszähne entfernt?

Oft spricht man von „Weisheitszähne ziehen“. Tatsächlich wird weit schonender vorgegangen, um Kiefer und umliegendes Gewebe nicht zu sehr zu strapazieren. Mit minimalinvasiver OP-Technik wird der Zahn freigelegt und sanft ausgehebelt. Danach wird die Wunde verschlossen. Nach ca. einer Woche werden die Nähte entfernt.

Wenn der Weisheitszahn tief und sehr nah zu wichtigen anatomischen Strukturen wie Nerven oder der Kieferhöhle liegt, dann empfehlt sich im Vorfeld die Anfertigung von dreidimensionalem Röntgenbildern (DVT), um die Lokalisation des Zahnes genauer zu bestimmen und die Komplikationen zu vermeiden.

Ist eine Weisheitszahnentfernung wirklich so schlimm?

Nein. Mit den modernen Methoden ist eine schonende, weitgehend schmerzfreie und schnelle Entfernung der Weisheitszähne unkompliziert möglich. Beachten Sie danach unsere Verhaltensempfehlungen, sind Komplikationen ausgesprochen selten.

Kann die Entferung der Zähne oder Weisheitszähne unter Narkose bzw. Vollnarkose durchgeführt werden?

In der Regel wird die Entfernung der Weisheitszähne ambulant und mit örtlicher Betäubung durchgeführt. Wenn mehrere Weisheitszähne in einer Sitzung entfernt werden sollen sowie für besonders sensible oder ängstliche Patienten besteht die Möglichkeit der intravenösen Sedierung (Dämmerschlaf) oder einer Vollnarkose unter Betreuung eines erfahrenen Anästhesisten

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