Guided Bone Regeneration (GBR) Regenerative Behandlungen – Gesteuerte Knochenregeneration

Damit der Zahn bzw. das Implantat festen Halt haben, ist ausreichend vorhandene und gesunde Knochensubstanz notwendig. Das Implantat muss mindestens von 2 mm starkem Knochen umgeben sein, damit es sicher im Kiefer verankert werden kann.

Wenn Kieferabschnitte jedoch längere Zeit zahnlos bleiben oder chronische Zahnbetterkrankungen, wie Paradontitis das Knochengewebe schädigen, führt dies häufig zu einem Schwund des Knochenvolumens. Oft fehlt zum Beispiel nach langjährigem Tragen von Brücken oder dem gänzlichen Fehlen von einzelnen Zähnen an diesen Stellen die Knochensubstanz.

Heute kann mit modernen und möglichst schonenden Techniken die verlorengegangene Knochensubstanz wieder aufgebaut werden. Dieses Verfahren bezeichnet man als Knochenaugmentation oder auch Gesteuerte Knochenregeneration (Guided Bone Regeneration – GBR). Körpereigener Knochen oder millionenfach in der Praxis bewährtes natürliches oder künstliches Knochenmaterial wird in einem ambulanten Eingriff im Ober- oder Unterkiefer an den betreffenden Stellen angelagert und mit einer Membran abgedeckt.

In der Regel wird zunächst der Knochenaufbau vorgenommen. Die Einheilzeit (Verwachsung des neuen Knochenmaterials und Bildung neuer, eigener Knochensubstanz) beträgt je nach Knochenersatzmaterial in der Regel drei bis neun Monate. Danach kann das Implantat eingesetzt werden.

 

Piezochirurgie

Dieses Operationsverfahren ist ultraschallgestützt und bearbeitet nur Hartgewebe – also Knochensubstanz. Weichgewebe, wie Zahnfleisch, Nervenstränge oder die Schleimhaut, werden geschont. Dies führt zu einem insgesamt sichereren Eingriff, einem kleineren Wundbereich und schnellerer Wundheilung. Mehr zur Piezochirurgie

 

Sinuslift

Eine besondere Art des Knochenaufbaus ist der Sinuslift.

 

SPRECHZEITEN

Montag 12:00 - 20:00 Uhr
Dienstag 09:00 - 19:00 Uhr
Mittwoch 09:00 - 17:00 Uhr
Donnerstag 09:00 - 19:00 Uhr
Freitag 08:00 - 12:00 Uhr

und nach Vereinbarung